Start ins siebente NBA-Spieljahr

Preseason für Jakob Pöltl beginnt in der Nacht auf Montag

San Antonio, 30.9.2022 - Für Jakob Pöltl steht in seinem siebenten NBA-Spieljahr ein kompletter Neustart mit einem sehr jungen Team der San Antonio Spurs an. Seit Dienstag läuft das offizielle Trainingscamp. Der bald 27-jährige Wiener fühlt sich in der Rolle als Routinier und Teamleader wohl. In der Nacht auf Montag steigt bei den Houston Rockets die erste Partie der Preseason.

Interview: Talking-Heads

Jakob, wie hast du die letzten Wochen seit deinem Flug in die Vereinigten Staaten verbracht?
„Ich war rund dreieinhalb Wochen in Los Angeles und habe dort trainiert. Auch ein paar Freunde und Ex-Teamkollegen waren vor Ort – ich hatte eine nette Zeit und sportlich ist einiges weitergegangen. Zum Ausklang des Sommers bin ich für ein verlängertes Wochenende abgetaucht, habe gut abschalten können. Im September bin ich nach San Antonio gekommen, bis letzte Woche hatten wir Open Gym, seit Dienstag läuft das Trainingscamp.“

Wie sind deine ersten Eindrücke vom neuen Kader?
„Gut! Wir sind sehr jung, man merkt im Training natürlich die Unerfahrenheit und dass wir noch nicht eingespielt sind. Es geht jetzt noch darum, die Basics des NBA-Basketballs in unser Spiel zu implementieren. Wir sind noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem wir an den Feinheiten des Zusammenspiels als Team arbeiten können, wir müssen zuerst für die jungen Spieler die Grundlagen schärfen. Der Unterschied, wenn im Training eine sehr junge gegen eine erfahrenere Lineup spielt, ist klar zu sehen. Mir macht es jedenfalls Spaß, die Jungen spielen coolen Basketball, sind allesamt sehr talentiert und die Stimmung im Locker Room ist hervorragend.“

Wie gehen die verbliebenen Leistungsträger wie du, Keldon Johnson oder Devin Vassell mit dem Neustart um?
„Natürlich ist es schade um die ehemaligen Teamkollegen, mit denen wir persönlich und auf dem Spielfeld ein sehr gutes Verhältnis aufgebaut haben, aber so ist das Business. Für uns ist es eine Challenge, die wir annehmen. Es ist auffällig, wie Keldon und Devin im Training lauter sind und die Rookies einteilen. Devin war ja vor zwei Jahren selbst noch Rookie, seine Entwicklung als Person ist beeindruckend. Wie es während der Saison läuft, wird sich natürlich erst weisen.“

Du selbst gehst in der Leader-Rolle ebenso auf?
„Ja, mir taugt es! Vor allem, dass ich mit der Zeit in diese Rolle hineinwachsen konnte. Ich bin von Jahr zu Jahr mehr vorne dabei, werde um meine Meinung gefragt und versuche zu helfen. Schon in der letzten Saison hatte ich eine wichtige Stellung im Team, heuer ist es nochmals ein Schritt.“

Dennoch gibt es immer wieder Gerüchte, dass es früher oder später zu einem Trade kommen könnte und die Chancen recht hoch seien, dass du die Saison nicht in San Antonio beenden wirst. Kannst du das ausblenden?
„Mir fällt das ziemlich leicht, ich würde sogar sagen, die Gerüchte sind für mich ein Null-Faktor. Abgesehen davon, dass ich mich nicht viel auf Social Media herumtreibe, ziehen sich diese Spekulationen ohnehin über die gesamte Karriere – mal mehr, mal weniger. Im Endeffekt sind es Spekulationen und es ist nichts, was ich kontrollieren kann, daher kann ich es gut ausblenden bzw. ignorieren.“

Das erste Preseason-Spiel steht bevor, was erwartest du?
„Es wird nicht darum gehen, eine großartige Leistung hinzulegen, sondern in erster Linie Erfahrung zu sammeln, verschiedene Sachen und Aufstellungen auszuprobieren. Auch wenn die Preseason nicht ganz dem NBA-Alltag während der Saison entspricht, sind diese ersten Erfahrungen für die Rookies und jungen Spieler sehr wichtig. Aber auch für die etwas älteren Spieler, die nun größere Rollen übernehmen werden, sind die Testspiele wertvoll.“

„Ich werde vielleicht eine noch größere Leaderrolle einnehmen"

Wien, 9.8.2022 - Der "Sommer in Österreich" ist für Jakob Pöltl zu Ende. Der heimische NBA-Pionier ist zurück in die USA geflogen ... und spricht über die Zukunft bei den San Antonio Spurs. 

Interview: Talking-Heads 

 Jakob, nach einigen Monaten in Europa geht es wieder zurück in die USA. Wie war dein Sommer in der Heimat?
„Es war ein guter Sommer, ich habe eine schöne Zeit in Österreich verbracht. Ich konnte im Wolves Dome gut trainieren, hatte viel Spaß beim Nationalteam. Zudem hatte ich genug Freizeit für Freunde und Familie, zwei kurze Urlaube sind sich auch noch ausgegangen.“

Apropos Nationalteam: Wie resümierst du das Window und die beiden Spiele gegen Irland und Zypern? Eine neue Situation und Rolle für dich, oder?
„Ja, es war sehr ungewohnt. Ich war so lange nicht dabei, habe das erste Mal mit Raoul Korner gearbeitet und vielleicht mit drei, vier Spielern früher schon zusammengespielt, sonst war das Team komplett neu. Es ist aber sehr gut gelaufen, wir haben für ein so junges Team teilweise schon sehr gut Basketball gespielt. Es war nicht perfekt, aber wir haben die nötigen Ergebnisse eingefahren und vor allem große Schritte in der Entwicklung gemacht, was mit diesem jungen Team ohnehin der Hauptfokus ist.“

Wie groß war die Umstellung spielerisch?
„Schon sehr groß! Es ist ein ganz anderer Spielstil als in der NBA, ich konnte da noch nicht 100 Prozent abrufen, hätte sicher ein paar Spiele mehr gebraucht, um mich wieder an den europäischen Stil zu gewöhnen. Und auch an die Rolle im Team, da doch sehr viel über mich gelaufen ist. Ich habe versucht, das Spiel gut zu lesen, die Mitspieler einzusetzen und gute Pässe zu spielen.“

In San Antonio steht durch den Trade von Dejounte Murray ein Neustart bevor. Wie hast du die Neuigkeiten aufgenommen?
„Anfangs war es schon ein bisschen ein Schock. Auch wenn in den letzten ein, zwei Saisonen ein Umbruch da war, passiert jetzt noch ein weiterer Schritt im Umbau des Teams. Das war nicht unbedingt zu erwarten, aber ich freue mich darauf.“

Gibt es deiner Motivation nicht einen Knick, wenn der Aufbau und die Entwicklung des Teams jetzt jäh unterbrochen wird?
„Natürlich ist vor allem der Abgang von Dejounte schade, ich habe sehr gern mit ihm zusammengespielt und eine gute Chemie entwickelt. Ich hatte das Gefühl, dass wir über ein paar Saisonen als Einheit Schritte nach vorne gemacht haben. Einen Knick in der Motivation gibt es dennoch nicht: Solche Dinge sind einfach Teil vom NBA-Business.“

Deine Rolle könnte noch größer werden.
„Ich werde vielleicht eine noch größere Leaderrolle einnehmen, aber im Endeffekt wird die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden, es werden mehrere junge Spieler viel Vertrauen bekommen.“

Gerüchte um Trades sind nichts Neues, doch gerade in der jetzigen Situation fragen sich viele, ob du nicht vielleicht auch noch zu einem anderen Team geschickt wirst. Wie gehst du damit um?
„Auch wenn es sich vielleicht, wie ein Stehsatz anhört, aber ich blende das wirklich aus. Ich bin mir bewusst, dass es Gerüchte gibt, die hat es aber in der letzten Saison auch gegeben. Ich bin glücklich mit meiner Position und der Situation bei den Spurs, mein Fokus ist voll auf San Antonio gerichtet. Falls es zu einem Trade kommen sollte, kann ich mich dann immer noch damit beschäftigen und damit umgehen. Mir wurde von den Spurs jedenfalls kommuniziert, dass sie auf mich zählen, dass sie mich behalten wollen und ich den Neustart mitmachen soll.“

Wie sieht dein Programm in den nächsten Wochen aus?
„Ich werde wieder in Los Angeles mit anderen Spielern trainieren und mit Trainern arbeiten, die ich schon aus den vergangenen Jahren kenne. Ich werde das Programm intensivieren und im Laufe des Septembers nach San Antonio reisen, um dort in einen Rhythmus für die Saison zu kommen.“

Hast du inhaltlich einen neuen Fokus gesetzt?
„Nein, ich denke ich habe in den letzten Jahren einen guten Rhythmus gefunden, wie ich mich am besten auf eine NBA-Saison vorbereite. Im Post habe ich an verschiedenen Abschlüssen gearbeitet. Natürlich am Wurf und auch an anderen Dingen wie meinen Ballhandling-Skills, damit ich am Feld möglichst vielseitig bin.“

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Jakob Pöltl spricht …

18.5.2022

über das NBA-Spieljahr 2021/22: Er sei zufrieden mit seiner persönlichen Leistung. „Es geht in die richtige Richtung. Ich will mich in jeder Saison weiter verbessern.“

… über die Postseason (ohne die San Antonio Spurs): Er verfolge die Play-offs, „hin und wieder“ schaue er auch zu. „Es interessiert mich, wie die Spiele ausgehen.“

… über "seinen" Titelanwärter: „Für mich ist Golden State derzeit der Favorit.“ Für die Warriors spreche insbesondere die Erfahrung.

… über Trades: „Ich will gern in San Antonio bleiben.“ Ein Trade, den er (2018, Anm.) schon einmal erlebt hat, wäre freilich „nichts Neues“.

… über sein Kindercamp im Juni in Wien: „Ich freue mich wirklich, dass ich es erstmals seit 2019 wieder durchführen kann.“

… über das Nationalteam (und die anstehenden Spiele in der EM-Vorqualifikation gegen Irland und Zypern): „Ich hoffe wirklich, dass ich dabei sein kann. Zu klären ist die Versicherung. Es schaut gut aus. Ich hoffe, dass es klappt.“

… über die NBA-Ambitionen von Luka Brajkovic: „Ich traue es ihm zu. Er hat auf jeden Fall das Talent dazu. Aber es ist kein einfacher Schritt. Man braucht auch ein bisschen Glück.“

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Aus im Play-in tut Jakob Pöltl "noch immer weh"

15.4.2022 - Das Aus im Play-in gilt es zu verdauen, ändert aber nichts daran, dass Jakob Pöltl in der für die San Antonio Spurs in der Nacht auf Donnerstag zu Ende gegangenen NBA-Saison starke Zahlen wie nie zuvor erreicht hat. Erstmals uneingeschränkt als Starting Center gesetzt, legte der 26-Jährige neue Bestleistungen in Punkten (13,5), Rebounds (9,3), Offensiv-Rebounds (3,9), Defensiv-Rebounds (5,5), Assists (2,8) und Minuten (29,0) auf.

Seine Trefferquote hat der Wiener auf 61,8 Prozent leicht gesteigert. Im Scoring legte er um gleich 4,9 Punkte zu. Mit 1,7 Blocks landete Pöltl NBA-weit auf Rang fünf, bei den Offensiv-Rebounds war er die Nummer drei, in der Feldwurfquote belegte er die sechste Stelle. Im Player Efficiency Ranking landete er auf dem starken 28. und in der Efficiency-Statistik auf dem 29. Platz.

Interview: Talking-Heads

Jakob, wie sieht mit etwas Abstand deine Analyse des Play-in-Spiels aus?

"Es tut noch immer weh, wir haben uns unter unserem Wert präsentiert, waren defensiv zu soft und haben es ihren Scorern nicht schwer genug gemacht. Wir haben hart dafür gearbeitet, in das Play-in Tournament zu kommen, und es ist schade, dass wir in so einem Do-or-die-Spiel so lange gebraucht haben, um auf volle Intensität zu kommen. Wir waren über lange Strecken des Spiels das schlechtere Team, auch offensiv haben wir nicht unseren besten Tag erwischt."

Wie fällt dein persönliches Gesamtresümee über die Saison aus? In welchen Bereichen hast du die größten Fortschritte gemacht, wo willst du dich noch weiter verbessern?

"Ich finde, offensiv ist einiges weitergegangen. Es war vor der Saison klar, dass ich eine größere Rolle einnehmen kann oder sogar muss. Das hat über weite Strecken sehr gut funktioniert. Verbessern will ich mich weiterhin in vielen Aspekten in der Offense. Ich werde im Sommer unter anderem an den 1-1-Moves im Low Post und an verschiedenen Abschlüssen aus Pick-and-Roll-Situationen arbeiten, um mir und uns mehr Optionen zu geben."

In einigen Statistik-Kategorien bist du wieder ganz vorne dabei. Ein gutes Gefühl, dass es auch in der gesamten NBA in manchen Bereichen nur wenige gibt, die auf deinem Level sind?

"Ich bekomme das nur am Rande mit, aber es ist natürlich cool, dass ich heuer mehr Möglichkeiten bekommen habe zu zeigen, was ich draufhabe. Ich habe viel Arbeit hineingesteckt und es ist schön, dass sich das bezahlt macht."

Wie siehst du die Bilanz aus Team-Sicht? An welchen Schrauben müsst ihr noch drehen? Glaubst du, wird Coach Popovich weitermachen?

"Ich denke, die größten Fortschritte können wir machen, wenn wir individuell besser werden. Wir haben bereits sehr gut zusammengespielt, die Assist-Werte waren gut, Selbstlosigkeit, Energie, Wille und Kampfgeist ist alles da. Wenn wir uns als Einzelspieler weiter verbessern, schaut es für die Zukunft ganz gut aus. Man muss abwarten, was sich am Kader in der Offseason ändert und wer gedraftet wird, aber so wie wir jetzt dastehen, bin ich sehr positiv gestimmt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Pop weitermacht. Er hat definitiv noch genug Zeit und Energie."

Was waren für dich die Highlights der Saison?

"Am meisten Spaß hat mir die Entwicklung als Team gemacht. Obwohl wir vor und auch während der Saison wichtige Spieler verloren haben, konnten wir den nächsten Schritt machen, waren fast immer competitive. Wir haben es in das Play-in geschafft, waren also nur zwei Spiele von den Play-offs entfernt. Darauf können wir grundsätzlich schon stolz sein."

Was steht für dich in den nächsten Tagen und Wochen an?

"Ich werde jetzt ein bisschen Urlaub machen, wahrscheinlich im Westen der USA. Danach werde ich in San Antonio mit dem Training beginnen und irgendwann im Mai zurück nach Österreich kommen. Ich freue mich schon auf das Jakob Pöltl Camp in Wien, das von 16. bis 19. Juni nach zwei Jahren Covid-Pause zum zweiten Mal stattfinden kann."

Wer wird NBA-Champion und wer ist dein MVP?

"Das ist heuer besonders schwer vorauszusagen, einige Teams haben das Zeug dazu. Mein persönlicher Favorit sind die Milwaukee Bucks, weil sie es schon bewiesen haben, dass sie den Titel gewinnen können. Als MVP würde ich Joel Embiid oder Nikola Jokic wählen, beide haben eine sehr starke Saison gespielt."

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Spurs in 1. Play-in-Runde out

14.4.2022 - Die San Antonio Spurs sind im Play-in der NBA wie im vergangenen Jahr in der ersten Runde ausgeschieden. Ein 103:113 bei den New Orleans Pelicans beendete die Saison der Texaner vorzeitig. Jakob Pöltl bilanzierte zum Abschluss mit 16 Pts/9 Reb/2 Stl/1 Ass/1 Blk/31:13 Min. 

"Wir konnten ihre Scorer (jene der Pelicans, Anm.) in den ersten drei Vierteln nicht wirklich bremsen und gerieten mit bis zu 21 Punkten (64:85, Anm.) in Rückstand", resümierte der 26-jährige Wiener. "Im Schlussabschnitt haben wir großartig verteidigt, und wir konnten auf sechs Zähler (91:97, Anm.) herankommen. Unsere Quote im Abschluss war über das gesamte Spiel gesehen aber einfach nicht gut genug. Wir haben gekämpft, konnten aber leider nicht unsere Top-Leistung abliefern."

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Jakob Pöltl vor Play-in zuversichtlich

12.4.2022 - Jakob Pöltl blickt dem NBA-Play-in mit Zuversicht entgegen. Er setzt im Aufeinandertreffen mit den New Orleans Pelicans auf volle Konzentration und sieht gute Matchups. Im Duell mit dem früheren Teamkollegen Jonas Valanciunas will der 26-Jährige frühe Fouls vermeiden. 

Ihr habt das Play-in mit einem starken Run trotz zahlreichen Ausfällen erreicht. Warum wart ihr zuletzt so gut?

"Wir waren in den letzten Wochen sehr fokussiert und uns war klar, was auf dem Spiel steht. Wir wollten unbedingt in das Play-in Tournament und haben auch in den Spielen, in denen es nicht so gut gelaufen ist, nicht aufgegeben. Wir hatten nach dem All-Star Break quasi ein neues Team, haben aber trotz vielen Ausfällen einen Rhythmus gefunden. Den Abgang von Derrick White, der ein sehr wichtiger Spieler für uns war, konnten wir sehr gut abfedern. Josh Primo und Devin Vassell haben sehr brav gespielt und Josh Richardson hat ebenso sehr starke Leistungen gezeigt."

Man kann also sagen, ihr seid gerüstet und könnt mit viel Selbstvertrauen in das Play-in gehen. Worauf wird es im Spiel bei den New Orleans Pelicans ankommen?

"Es wird klarerweise keine einfache Partie, sie haben auf dem Papier ein sehr starkes Team, vor allem jetzt mit Neuzugang C.J. McCollum und Brandon Ingram, der nach seiner Verletzung zurückkehrte. Wir müssen konzentriert beginnen und Gas geben. Bei unserer Niederlage im dritten Spiel haben sie in der Defense etwas geändert, da haben wir nicht so gut ausgesehen, im nächsten Spiel waren wir darauf gut eingestellt. Ich finde, wir haben gute Matchups gegen sie und können durchaus optimistisch in das Spiel gehen."

Das Center-Duell mit deinem ehemaligen Teamkollegen Jonas Valanciunas ist zweifellos ein wichtiger Aspekt. Schon im Vorjahr hast du ja im Play-in, als er noch bei den Grizzlies war, gegen ihn gespielt. Worauf gilt es gegen ihn zu achten?

"Ich werde den Scouting Report genau studieren, aber natürlich kenne ich ihn sehr gut und weiß, welche Sachen er auf dem Feld gerne macht. Es wird sicherlich ein Battle darum, wer härter und intensiver spielt, aber auch mit dem Kopf in der Partie bleibt. Frühe Fouls zu vermeiden, ist gegen einen so physischen Spieler ein Thema - auch wenn Zach Collins nun nach seiner langen Pause zu einer starken Form gefunden hat und es gut zu wissen ist, dass ich einen Backup habe, der auch gegen Starting-Center sehr gut dagegenhalten kann.

Interview: Talking-Heads 

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"Auswärtsvorteil" für San Antonio

12.4.2022 - Jakob Pöltl und die San Antonio Spurs starten in der Nacht auf Donnerstag (MEZ) ins Play-in der National Basketball Association (NBA). Auftaktgegner sind die New Orleans Pelicans. Im Erfolgsfall geht es in der 2. Runde gegen den Verlierer des Duells Minnesota Timberwolves gegen LA Clippers. Zwei Siege fehlen dem Wiener und seinen Kollegen zum Glück. Erstrundengegner im Play-off wären die Phoenix Suns, das Topteam der Liga. 

Fix ist, dass San Antonio als Zehnter der Western Conference sowohl gegen die Pelicans als auch in einem allfälligen Play-in-Zweitrundenspiel auswärts antritt. Das muss freilich nicht unbedingt ein Nachteil sein, haben die Texaner in der regulären NBA-Saison in der Fremde (18:23-Siege) doch eine bessere Bilanz als im heimischen AT&T Center (16:25).

3:1 in der regulären Saison

Gegen die Pelicans halten die Spurs im laufenden Spieljahr bei einer 3:1-Bilanz. Sie haben dabei beide Auswärtsspiele gewonnen. 124:114 und 107:103 lauteten die Resultate im Smoothie King Center aus der Sicht von Pöltl und Kollegen. Die Partien in San Antonio endeten 112:97 und 91:124.

Für Österreichs NBA-Pionier bedeuten Duelle mit New Orleans auch stets Wiedersehen mit Jonas Valanciunas. Der litauische Center war von 2016 bis 2018 Teamkollege Pöltls bei den Toronto Raptors. Zion Williamson, im NBA-Draft 2019 an erster Stelle von den Pelicans ausgewählt, hat in der laufenden Saison noch kein Spiel bestritten.

Bestwerte 

Der 26-jährige Wiener hat die reguläre NBA-Saison 2021/22 u.a. mit persönlichen Bestwerten von 13,5 Ppg und 9,3 Rpg abgeschlossen. 46 Rebounds fehlten auf ein Double-Double. Pöltl bestritt 68 der 82 Spiele im Grunddurchgang. 2,8 Apg waren ebenfalls eine Bestmarke. Hinzu kamen 1,7 Bpg.

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"Mission erfüllt"

6.4.2022 - Für Jakob Pöltl haben die San Antonio Spurs mit dem Einzug in die Play-in genannte Play-off-Qualifikation in der NBA eine "Mission erfüllt". "Beim 116:97-Sieg bei den Denver Nuggets waren wir trotz des Fehlens von Schlüsselspielern (u.a. Topscorer Dejounte Murray, Anm.) sehr fokussiert", stellte der 26-jährige Center fest.

"Als eine 21-Punkte-Führung auf vier geschrumpft ist, sind wir ruhig geblieben, haben den entscheidenden Run hingelegt und damit den ersten Sieg in Denver seit fünf Jahren eingefahren", so Pöltl weiter. "Ich bin sehr stolz auf unsere Leistungen in den letzten Wochen, und wir freuen uns darauf, weiter um die Play-offs kämpfen zu können."

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50 Mal doppelt zweistellig

29.3.2022 - Österreichs NBA-Pionier Jakob Pöltl hat ein weiteres Jubiläum in der stärksten Basketballliga der Welt zu Buche stehen. Beim 123:120 auswärts gegen die Houston Rockets verzeichnete er zum 50. Mal in der regulären Saison ein Double-Double. 

Allein 26 Mal hat der Center bisher im laufenden Spieljahr doppelt zweistellig angeschrieben. Sein erstes Double-Diuble in der NBA datiert vom 23. Oktober 2017 - mit den Toronto Raptors bei den San Antonio Spurs!

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Es zählen nur noch Siege

23.3.2022 - Das NBA-Spieljahr 2021/22 steuert auf seine finale Phase zu. Die Regular Season endet am 10. April, anschließend werden im Play-in Tournament pro Conference die letzten zwei Tickets für die Play-offs  vergeben, die am 16. April starten. Jakob Pöltl und die San Antonio Spurs haben im Rennen um die Play-in Tickets noch Außenseiterchancen.

Interview: Talking-Heads

Jakob, ihr rangiert in der Western Conference aktuell drei Siege hinter den Los Angeles Lakers und zwei hinter den New Orleans Pelicans auf Platz elf. Der restliche Spielplan lässt auf eine Aufholjagd hoffen, wie zuversichtlich bist du hinsichtlich des Play-in Tournaments?

„Um ehrlich zu sein, mache ich mir da nicht allzu viele Gedanken. In unserer Position zählen nur Siege, zudem sind wir auf Niederlagen unserer Gegner angewiesen, da braucht man nicht großartig analysieren. Natürlich ist das Play-in weiterhin unser Ziel, was am Ende dabei rauskommt, wird man dann sehen.“

Eure drei letzten Siege habt ihr jeweils mit zwei Punkten Differenz eingefahren. War da Glück dabei, oder ist es auch ein Zeichen, dass ihr gereift seid?

„Natürlich ist es gut zu sehen, dass wir in knappen Spielen einen kühlen Kopf bewahren und uns am Ende erfolgreich durchsetzen können, aber das hat meiner Meinung nach nicht zwingend mit Glück oder Reife zu tun. Es spielen in jedem einzelnen Game so viele verschiedene Faktoren eine Rolle, an manchen Tagen läuft es am Ende des Spiels, an anderen eben nicht.“

Trotz der schwachen Team-Performance der Lakers beeindruckt LeBron James, der sich an Karl Malone vorbei auf Platz zwei der All-Time Scoring List der NBA geschoben hat. Schön langsam gehen einem bei der Einordnung seiner Leistungen die Superlativen aus, oder?

„Definitiv ja. Für uns wäre es natürlich besser, wenn die Lakers das eine oder andere Spiel liegen lassen, aber man muss LeBron einfach Respekt zollen. Es ist beeindruckend, welche Wahnsinnsleistungen er trotz seiner 37 Jahre regelmäßig abruft.“

Spurs Coach Gregg Popovich ist der am längsten amtierende Head Coach in allen vier großen US-Sportligen und seit Mitte März der Head-Coach mit den meisten Siegen in der NBA-Historie. Ist Zeit für eine kleine Feier geblieben oder hat das der dichte Spielplan nicht zugelassen?

“Doch, ein klein wenig gefeiert haben wir nach dem Spiel schon, schließlich sind die meisten Siege als Head-Coach in der Geschichte der NBA alles andere als selbstverständlich. Es war schon ein sehr spezieller Moment und eine richtig coole Sache, das am Spielfeld und danach miterleben zu dürfen.“

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Triple-Double wäre "natürlich cool" gewesen

26.2.2022 - Jakob Pöltl ist in großer Form aus der All-Star-Pause der NBA gekommen. Im Talking-Heads-Interview spricht er über seine Punkte-Bestleistung, ein knapp verpasstes Triple-Double und hält fest, dass ein Sieg ein Sieg sei. 

Gratulation zum neuen Career High! Was hat heute für dich gut funktioniert? Offenbar hast du dich im All-Star Break gut erholt?

"Das Pick-and-Roll hat gut funktioniert, da waren viele ähnliche Plays dabei. Außerdem habe ich versucht, am Offensiv-Rebound aktiv zu sein, so haben sich die Punkte angehäuft. Ja, ich habe mich heute gut gefühlt. Ich denke, ich habe einen guten Rhythmus aus der Pause mitgenommen.

Auch bei den Assists hast du deine Bestleistung eingestellt – wären sich zwei mehr für das Triple Double auch noch irgendwie ausgegangen?

"Ich versuche, bei jedem Spielzug den richtigen Read zu machen, also eine gute Entscheidung zu treffen. Aus dem High Post oder Low Post versuche ich, offene Cutter oder Shooter auf der Weak Side zu finden. So sind die acht Assists zustande gekommen. Natürlich wäre es cool gewesen, noch zwei mehr zu sammeln, aber ich bin in erster Linie froh, dass wir den Sieg mitnehmen konnten."

Ist es trotz des Sieges ärgerlich, dass ihr die Partie nicht schon in der regulären Spielzeit nach Hause gebracht habt, auch in Hinblick auf das morgige Spiel?

"Nein, ich würde sagen: Ein Sieg ist ein Sieg. Auch wenn wir das Spiel am Ende des vierten Viertels vielleicht ein wenig aus der Hand gegeben haben, haben wir bis zum Schluss durchgekämpft. Wir müssen uns beim Videostudium anschauen, welche Fehler wir da gemacht haben, aber im Endeffekt zählt, dass wir gewonnen haben.

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Punkterekord

26.2.2022 - Jakob Pöltl erzielt beim 157:153 n.2V. der San Antonio Spurs bei den Washington Wizards 28 Punkte. Damit stellt der Wiener einen neuen persönlichen Rekord in der NBA auf.

Mit zusätzlich elf Rebounds markiert der 26-jährige Center sein 20. Double-Double im Spieljahr. Nur zwei Assists fehlen darauf, dass er erstmals dreifach zweistellig anschreibt. Weiters:  2 Blk/41:10 Min. Die Spurs halten bei einer 24:36-Bilanz. 

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Auszeit in Mexiko

17.2.2022 - Jakob Pöltl wird während des All-Star-Breaks in der NBA fünf Tage lang in Mexiko durchschnaufen. Nach fünf Spielen im Rahmen des jährlichen „Rodeo Road Trip" wird am 25. Februar wieder der Alltag im Kampf um einen Play-in-Platz einkehren. Pöltl ist bei den Texanern nicht nur ein Eckpfeiler, sondern im Vergleich zu den meisten seiner Teamkollegen auch "alteingesessen". 

Interview: Talking-Heads

Die Trade-Deadline hat bei den Spurs ungewöhnlich viel Veränderung gebracht. Dass Thad Young nicht bleiben würde, war klar, aber wie sehr warst du von den anderen Trades überrascht?

"Dass in unserer aktuellen Situation mit dem Umschwung und dem Bauen auf junge Spieler mehr passieren würde als sonst, war zu erwarten. Dennoch war ich ein bisschen überrascht - vor allem, dass Derrick White getradet wurde. Für Drew Eubanks ist es bitter gekommen, da er von den Raptors entlassen wurde und in einer schwierigen Situation ist. Wir hatten aber ziemlich viele Center, daher ist der Trade im Nachhinein nachvollziehbar."

Mit Josh Richardson, Tomas Satoransky und Romeo Langford hast du nun drei neue Teamkollegen. Erwartest du sie auch in der Rotation?

"Das ist eine gute Frage. Von der Klasse her könnten sie uns sicher helfen, aber es wird davon abhängen, wie sehr auf die jungen Spieler wie Joshua Primo und Devin Vassell gesetzt wird."

Auch um dich gab es viele Gerüchte. Warst du nervöser als sonst um diese Jahreszeit und bist du jetzt erleichtert? Hast du mitbekommen, wie ernsthaft die Anfragen waren bzw. ob es für die Spurs überhaupt infrage gekommen wäre, dich zu traden?

"Nervös ist vielleicht das falsche Wort, aber ich habe zumindest mehr auf die Berichte aufgepasst, weil ich wusste, dass mein Name im Gespräch war. Darum war ich schon ein bisschen angespannt. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Trades war, weiß nur das Spurs-Management selbst. Im Vorhinein wurde mir gesagt, dass sie mich nicht traden wollen, aber wenn ein super Angebot kommt, ist niemand sicher. Im Endeffekt ist es ein Business, bei dem das Beste für den Klub gemacht wird. Ich bin jetzt schon erleichtert, es passt für mich gut mit dem Team. Wir sind jung, und es gibt noch viel zu lernen. Natürlich würde ich gerne mehr Spiele gewinnen, aber es macht mir Spaß, ich bin glücklich in San Antonio."

Coach Gregg Popovich fehlen nur noch drei Siege auf den alleinigen Allzeit-Rekord in der Regular Season, den inklusive Playoffs hält er bereits. Was zeichnet ihn aus deiner Sicht aus, warum hat er es geschafft, so lange so erfolgreich zu sein?

"Es ist sicher außergewöhnlich, sich so lange an der Spitze zu halten und so viel zu gewinnen. Das spricht für ihn als Coach, seine Teams haben über viele Jahre sehr guten Basketball gespielt. Er hat die Art und Weise, wie in der NBA gespielt wird, verändert. Nicht umsonst spricht man vom „Spurs way“, dem selbstlosen Teambasketball. Ich wünsche ihm, dass er den Rekord bald knackt. Auch wenn Pop eine Legende ist, nimmt man ihn im Umgang gar nicht als solche war, weil er als Mensch ein normaler, guter Typ ist."

Dejounte Murray legt regelmäßig Triple-Doubles auf und führt die NBA auch in Steals an. Zu Recht ist er nun erstmals All-Star. Was sagst du zu seiner Entwicklung, war sie für dich auch schon vor ein paar Jahren absehbar?

"Vor allem nach seinem Kreuzbandriss haben nicht viele - auch ich nicht – erwartet, dass Dejounte so schnell so stark werden würde. Er spielt eine Wahnsinns-Saison, es ist beeindruckend, wie er Spiel für Spiel so gute Leistungen bringt. Ich freue mich sehr für ihn, weil er ein Typ ist, der sich das wirklich hart erarbeitet hat. Seine Einstellung, sein Trainingsfleiß sind vorbildlich, Hut ab. Er ist nicht nur sehr effizient und spielt mit Selbstvertrauen, er führt auch das Team gut an und lässt die einzelnen Mitspieler besser aussehen."

Was sagst du zu euren Leistungen im ersten Teil des Rodeo-Trips mit einer 3:2-Bilanz? Das Play-in ist weiter in Reichweite, geht sich das aus?

"Es waren ein paar gute Spiele dabei. Es könnte immer besser laufen, in Chicago zum Beispiel hätten wir gewinnen können. Man merkt das Fehlen von Derrick White schon manchmal, aber andere Spieler wie Devin Vassell haben zuletzt sehr gut gespielt und geholfen, die Lücke zu schließen. Wenn wir fit bleiben und sich die neue Rotation schnell einspielt, werden wir hoffentlich noch einen Push machen und einen Play-in-Platz erobern."

Zunächst freust du dich aber auf die All-Star-Pause.

"Absolut. Ich werde mit Freunden fünf Tage in Mexiko verbringen und Energie tanken."

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NBA-Karrierebestleistung mit 17 Rebounds

17.2.2022 - Jakob Pöltl hat beim 114:106 der San Antonio Spurs über Oklahoma City Thunder mit 17 Rebounds eine persönliche Karrierebestleistung in der NBA erzielt. Mit zudem 20 Punkten markierte der Center aus Wien zum 19. Mal in der laufenden Saison ein Double-Double. 5 Ass/2 Blk in 31:38 Min rundeten die starke Statistik des 26-Jährigen ab. 

Wegen des All-Star-Wochenendes geht die Liga von Freitag bis kommenden Mittwoch in eine Spielpause. San Antonio setzt den jährlichen "Rodeo Road Trip" am 25. Februar bei den Washington Wizards fort. 

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BUZZER BEATER

Jakob Pöltl mit dem Buzzer Beater zur Halbzeit (73:56) beim 136:121 der San Antonio Spurs über die Atlanta Hawks (c) San Antonio Spurs

Chicago Bulls mit Interesse an Jakob Pöltl

8.2.2022 - In der NBA haben die Chicago Bulls ihr Interesse an Jakob Pöltl bekundet, sich laut US-Medienberichten jedoch eine Abfuhr bei den San Antonio Spurs geholt. Die Transferzeit endet am Donerstag (21.00 Uhr MEZ). 

Die Bulls, im Spitzenfeld der Eastern Conference, brauchen im Hinblick auf das Play-off mehr Tiefe auf den großen Positionen. Das Angebot an die Spurs - künftiger Erstrundenpick und auch ein Spieler - ist jedoch auf Ablehung gestoßen. 

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Erstmals gegen DeMar DeRozan

29.1.2022 - Mit einem 131:122 gegen die Chicago Bulls haben die San Antonio Spurs in der Nacht auf Samstag (MEZ) im heimischen AT&T Center einen ihrer beeindruckendsten Siege in der laufenden NBA-Saison eingefahren. Für Jakob Pöltl war es "ein besonderer Abend", schließlich stand er zum ersten Mal seinem langjährigen Teamkollegen DeMar DeRozan (zwei gemeinsame Saisonen bei den Raptors, drei weitere bei den Spurs, Anm.) gegenüber. Mit 21 Punkten und elf Rebounds verbuchte der 26-jährige Wiener nicht nur sein 17. Double-Double in diesem Spieljahr (weiters 4 Assists und ein Block in 32:02 Minuten), sondern dominierte auch das Duell mit dem zweifachen All-Star-Center Nikola Vucevic. Bei noch einem ausständigen Spiel hat er im Jänner durchschnittlich 15,2 Punkte, 10,3 Rebounds, 3,0 Assists sowie 2,1 Blocks aufgelegt und acht Mal doppelt zweistellig angeschrieben.

Interview: Talking-Heads

Gratulation zum Sieg gegen die Bulls, das derzeitige Nummer-5-Team der Liga! Was hat gut funktioniert, was war entscheidend?

"Ich glaube, heute hat unsere Offense den Unterschied gemacht. Wir haben sehr gut zusammengespielt, waren in den entscheidenden Momenten aggressiv und haben gut getroffen. Wir haben versucht, ihre Fehler in der Defense so gut wie möglich auszunutzen. Da haben heute einige Spieler dazu beigetragen und es war ein sehr cooler Team-Win."

Wie schon den ganzen Jänner kannst du auch heute auf eine sehr starke Leistung in praktisch allen Belangen stolz sein. Warum klappt es derzeit so gut?

"Ja, ich habe zurzeit einen guten Rhythmus gefunden und versuche, offensiv aggressiv zu sein – sowohl im Pick-and-Roll als auch ein bisschen mehr in Post-up-Situationen. Über das Jahr wird die Chemie mit meinen Guards besser und besser. Ich komme in mehr Scoring-Situationen und versuche, so aggressiv wie möglich daraus zu agieren."

Zum ersten Mal überhaupt hast du gegen DeMar DeRozan gespielt. Wie war das Gefühl und war es auch durch dieses Aufeinandertreffen ein besonderes Spiel bzw. ein besonderer Sieg für dich?

"Ich fand es cool, mein erstes NBA-Spiel gegen DeMar DeRozan! Es war cool, ihn wieder zu sehen, ich habe vor dem Spiel kurz mit ihm geredet. Es war auch cool, gegen ihn zu spielen. Ein bisschen ungewohnt, aber ich kenne ihn sehr gut, habe ihm jahrelang beim Basketball spielen zugeschaut. Ich habe versucht, gegen einen sehr starken Spieler in der Defense mein Bestes zu geben und ich bin froh, dass wir das Ganze mit einem Sieg beenden konnten."

Mit Suns, Warriors und Heat geht es jetzt gegen drei weitere starke Gegner, dann kommt auch bald der Rodeo Trip. Kein einfacher Februar, aber mit Leistungen wie heute darf man durchaus optimistisch vorausblicken?

"Wir wollen an gute Leistungen anknüpfen und wieder ein paar Spiele in Folge gewinnen, einen Sieges-Run starten, nicht immer ein Spiel gewinnen, eines verlieren. Um wieder dorthin zu kommen, wo wir in den besseren Phasen der Saison waren, als wir zehn von 15 Spielen gewonnen haben. Wir müssen es schaffen, gute Leistungen aneinander zu knüpfen. Das wird gegen sehr starke Gegner nicht leicht, aber wir werden unser Bestes geben und hoffentlich siegreich aus den Spielen herausgehen."

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